Sauna und Gesundheit

Mehr als 25 Millionen Bundesbürger gehen regelmäßig in die Sauna und bereits eine Million Saunakabinen haben ihren Platz in deutschen Eigenheimen gefunden. Zudem gibt es etwa 5000 öffentliche Saunabäder. Der Saunabesuch ist zu einem Entspannungsvergnügen für Jung und Alt geworden.Wie erklärt sich das große Intresse an dem schweißtreibenden Saunabad?

Erwiesenermaßen steht die Gesundheitsvorsorge im Vordergrund, denn beim Saunabaden werden Abwehrstoffe gegen Erkältungskrankheiten gebildet. Der erwärmte Körper erzeugt verstärkt die sogenannten “Killerzellen”, die zudem aktiver sind und krankmachende Viren und Bakterien schnell entfernen. So ist es verständlich, daß 75 Prozent der regelmäßigen Saunagänger in einer Umfrage bestätigen, daß sie nur selten oder gar nicht an grippalen Infekten erkranken.

Außerdem wird beim Saunabaden die wichtige Anpassungsfähigkeit des Körpers an wechselnde Temperaturen geübt. Die wohlige Wärme im Saunaraum erweitert die Blutgefäße in der Haut, die Abkühlungen an frischer Luft und mit kaltem Wasser verengen sie. Anschließend durchgeführte Fußwarmbäder bringen die Blutgefäße wieder in den gewohnten Zustand. Dieses “Gefäß-Training” schützt den Saunagänger im Alltag gegen plötzliche Temperaturveränderungen aufgrund wechselhaftem Wetter und stärkt gleichzeitig den Kreislauf.

Die Haut als größtes Körperorgan wird gründlich gereinigt, gut durchblutet und dadurch wieder straff und frisch, was sicherlich nicht nur Frauen zu schätzen wissen aufgrund ganzheitlicher Schönheitspflege.

Nicht unbedeutend ist die Saunawirkung auf die Psyche, denn gerade in der dunklen Jahreszeit habe viele Menschen mit Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit zu kämpfen. Die wechselnden Warm- und Kaltreize, die unser Nervensystem “kitzeln”, führen zu einer psychischen Erholung und zu einer Erfrischung des Geistes.

Von einem Saunabesuch ist dringend abzuraten bei Fieber oder wenn bereits ein grippaler Infekt vorliegt, ebenso bei entzündlichen bzw. infektiösen Erkrankungen der Haut. Im Zweifelsfall sollten Sie vorher Ihren Arzt um Rat fragen.

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